
mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur (2025-27), Keyvisual, credit: Studio Itch
Theater: Feminist Aesthetics of Political Poetics mit Bárbara Santos from KURINGA e.V. | KURINGA
Eine Performance, die sich mit der Entwicklung feministischer Methoden des Theaters der Unterdrückten auseinandersetzt und durch praktische Übungen und gemeinsamen Dialog die Schnittstellen von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und sozialer Schicht beleuchtet.
10. Mai 2026
17:00-19:00 Uhr
Theaterwerkstatt KURINGA
Grüntaler Str. 35, 13359
Die Aufführung ist partizipativ und ist das Ergebnis eines dreitägigen Workshops. Der Workshop „Feministische Ästhetik für politische Poetik – TEATRO DE LAS OPRIMIDAS“ befasst sich mit den Herausforderungen und Erkenntnissen, die bei praktischen Anwendungen seit 2010 mit Theatergruppen und Künstler*innen-Aktivist*innen aus Lateinamerika, Europa und Afrika gewonnen wurden. Dabei geht es um die theoretische Formulierung einer Theatermethodik, die sich der Darstellung von Unterdrückung widmet, die mit den Schnittstellen von Geschlecht, Rasse und Klasse verflochten ist – alles aus einer strukturellen Perspektive. Unser Ziel ist es, die Wahrnehmung von Unterdrückung und die damit verbundene Verantwortung für die Einleitung von Veränderungen neu zu definieren, wobei wir die Fallstricke vermeiden wollen, das Thema zu individualisieren oder den Menschen, die damit zu kämpfen haben, die Schuld zuzuschreiben. Weitere Informationen finden Sie unter: https://kuringa.de/en/2024/02/12/feminist-aesthetics-for-political-poetics-3//
Zu den Künstler*innen
KURINGA ist ein international anerkannter Theaterraum, der Kunst, Dialog und politisches Handeln durch Inszenierungen, Fortbildungen, Festivals und kollektive Foren miteinander verbindet und so die kollektive Vorstellungskraft, den kulturellen Austausch und die Solidarität fördert. Bárbara Santos ist Theaterregisseurin, Dramatikerin, Performerin, Autorin und antirassistische feministische Aktivistin. Nach zwei Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit Augusto Boal entwickelte sie das Teatro de las Oprimidas, einen feministischen Ansatz, der sich mit Geschlecht, Rasse und Klasse auseinandersetzt. Sie ist Gründerin des Netzwerks Ma(g)dalena International und künstlerische Leiterin von KURINGA in Berlin.