Kunst im StadtraumKunst am BauVermittlungÜberEN
Ausstellungsansicht 5_Robert Preusse_operative space_2024

Ausstellungsansicht Kunst am Bau im Bezirk Mitte, Foto: Robert Preusse, oberative space, 2024

Kunst am Bau im Bezirk Mitte

Ausstellung

04. Jun – 04. Jul 2024

Kunstpavillon
Mathilde-Jacob-Platz
10551 Berlin

Anlässlich des Tages der Architektur am letzten Juni-Wochenende werden ab dem 4. Juni im Kunstpavillon am Mathilde-Jacob-Platz für einen Monat die im Bezirk Mitte in den letzten zwölf Jahren realisierten Kunst am Bau-Projekte präsentiert.

Kunst am Bau entsteht seit 1979 gemäß der Anweisung Bau (ABau) im Zusammenhang mit öffentlichen Baumaßnahmen (Hoch- und Tiefbau). Im Bezirk Mitte wurde seit 2012 Kunst am Bau an den Jugendfreizeiteinrichtungen Zille-Haus und dem Haus am Nauener Platz realisiert, außerdem bei der Schiller-Bibliothek oder der Musikschule Fanny-Hensel. Auch an Schulen, die im Rahmen der Schulbauoffensive entstanden sind oder aktuell entstehen wurde Kunst am Bau verwirklicht, etwa bei der Grundschule am Nordhafen oder den neuen Schulstandorten in der Adalbertstraße und in der Reinickendorfer Straße. Kunst am Bau entsteht aber auch im Freiraum wie beispielsweise auf dem Vorplatz des Rathaus Wedding in der Müllerstraße.

Im Rahmen von Wettbewerbsverfahren setzten sich die Künstler*innen Susanne Bosch, Mariana Castillo Deball, Jorn Ebner, Esther Ernst, Jelena Fuzinato, Stef Heidhues, Stephanie Imbeau, Angela Mewes und msk7 durch und überzeugten mit ihren künstlerischen Ansätzen das jeweilige Preisgericht. In diesen sind die Nutzer*innen der Gebäude, Politik sowie Künstler*innen vertreten.

Kunst am Bau setzt sich konkret mit der Architektur und der Nutzung des jeweiligen Gebäudes sowie dem umgebenden Stadtraum in Beziehung. Fern von Museen berührt Kunst am Bau unseren Alltag und ermöglicht andere Perspektiven auf die Funktion von Architektur und auf den öffentlichen Raum. Sie ist ein Element von Baukultur, das die Idee eines Bauwerks mitprägt.