
mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur (2025-27), Keyvisual, credit: Studio Itch
Ausstellung: Heimspiel mit Kurt-Kurt und Simone Zaugg | Kurt-Kurt
Heimspiel zeigt Simone Zauggs fotografisches Werk – von früher Selbstinszenierung zur selbstbewussten Aneignung öffentlicher Räume, stets mit dem Menschen als Maßstab und Seismograph.
10. Mai 2026
16:00-19:00 Uhr
Geführte Tour 16:00 (DE/EN)
Projektraum Kurt-Kurt
Lübecker Str. 13, 10559 Berlin
Die Ausstellung Heimspiel gibt einen Überblick über die Entwicklung der künstlerischen Prozesse und Strategien, die dem Schaffen von Simone Zaugg zugrunde liegen und legt den Fokus besonders auf das fotografische Werk. In den Räumen von Kurt-Kurt kann das Publikum beobachten und verfolgen, wie die latente Selbstinszenierung der frühen Arbeiten einer selbstbewussten Aneignung öffentlicher Räume gewichen ist. Die physische Involviertheit der Künstlerin ist nicht nur Ausgangspunkt, sondern Thema der künstlerischen Arbeit, die sowohl persönliche als auch kollektive Fragen im Umgang mit gesellschaftsrelevanten Aufgaben aufgreift.
Der Mensch ist Simone Zauggs physisches und psychisches Bezugssystem und dient bei ihren Arbeiten als Maßstab und Seismograph.
Zur Künstlerin
Simone Zaugg (* 1968 in Bern, lebt und arbeitet in Berlin und Bern)
1987–92 Studium Kunst und Erziehungswissenschaften Universität Bern und Schule für Gestaltung Bern
1989–90 Studienaufenthalt an der Gesamthochschule Kassel, Studiengang Film und Visuelle Kommunikation
1990–92 Videoklasse an der Hochschule der Künste Bern
1992 Diplom AHL/Art and Education (Kunst und Medien)
Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, zahlreiche Stipendien und Förderungen: 2026 Zeitfelder, Schaudepot, Zitadelle Spandau // 2025 Urban Reflections , ZAK Zentrum für aktuelle Kunst, Berlin // 2023 silent change, Volume Kunstraum, Bern, CH
2006 Mitinitiatorin von Kurt-Kurt, Kunst und Kontext im Stadtlabor Moabit, gemeinsam mit Pfelder