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mowe.Festival für Kunst und Stadtkultur (2025-27), Keyvisual, credit: Studio Itch

Plakataktion: Q-Futurism von Célia N’Noko | gesamtes Festivalgebiet

Eine Plakataktion im öffentlichen Raum, die Schwarze queere Identitäten sichtbar macht und ihre Vielschichtigkeit feiert.

08. – 10. Mai 2026

im gesamten Festivalgebiet

„Q-Futurism“ ist eine Portrait Serie, die sich dem Thema der Schwarzen queeren Repräsentation widmet. Die Personen werden aus einer Schwarzen (afrodeutsch/-diasporischen) queeren Linse gezeigt, die sie in ihrer Vielfältigkeit und Besonderheit festhält, ohne die üblichen Stereotype und Klischees aus einem fremden Blick zu reproduzieren. Der intersektionale Aspekt zum Schwarzen Dasein ist von Bedeutung, da der heutige LGBTQ+ Diskurs und alles rund um Themen Geschlecht und Sexualität oft als etwas angesehen wird, was sich im Westen etabliert hat und als neuartig gilt. Durch den Fokus auf Menschen afrikanischer Herkunft sollen die vorkolonialen afrikanischen Spektren von Geschlecht und Sexualität sichtbar gemacht werden, die durch Rassismus, Kolonialismus und Christentum unterdrückt wurden.
Schwarze queere Menschen sind nicht nur DIE maßgebenden Vorreiter von Trends und ein prägender Teil der Popkultur, sondern zu dem auch noch seit jeher Kämpfer*Innen für Freiheit und Gleichberechtigung aller und somit wahre Ikonen in jeglicher Hinsicht. Diese bunte und kraftvolle Fotoreihe ist meine Art Hommage an jene zu zeigen, denen es oftmals verwehrt bleibt, Raum einzunehmen, gesehen und gefeiert zu werden.

 

Zur Künstler*in

Célia N’Noko ist eine multidisziplinäre visuelle Künstlerin aus Hamburg, mit Wurzeln in Kamerun. Mit einem eher prozessorientierten und intuitiven Ansatz variiert ihre Kunstform von Fotografie bis hauptsächlich Malerei und setzt sich mit Themen auseinander, welche sich im Allgemeinen rund um kulturelle und dekoloniale Überlegungen drehen.
Sie hat Kommunikationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg studiert und nahm in den letzten Jahren an unterschiedlichsten kreativen Projekten teil und zeigte Ihre Arbeiten bei Ausstellungen, Lesungen und Festivals, wie auf Kampnagel und im MARKK Museum. Aktuell ist sie selbst auch in der Leitung von kreativen Workshops für verschiedene Vereine tätig und zuletzt auch in der Kooperation mit dem Museum für islamische Kunst in Berlin.

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